Die inneren Stimmen
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Gehörst auch du zu den Menschen,
die ihre innere Stimme hören?
Helmut Schmidt soll einmal gesagt
haben: "Wer Visionen hat,
der soll zum Arzt gehen."
Aber was, wenn die innere Stimme dir
hilft, deine Gedanken zu formulieren?
Wenn sie dich dabei
unterstützt, Klarheit in
dein Leben zu bringen?
Beginnt man, der inneren Stimme
zu lauschen, bemerkt man bald,
dass da nicht nur eine Stimme
spricht. Was Eltern und Lehrer
einst zu einem gesagt haben,
ist längst Teil der eigenen
Innenwelt geworden. Werbesprüche
geistern durch den Innenraum
des Geistes. Alte Ermahnungen
tauchen auf, fremde Erwartungen
melden sich zu Wort.
Welche Stimme ist die eigene?
Wer bin ich eigentlich?
Und wie schaffe ich es, mich in
diesem Geplapper der inneren
Stimmen selbst zu finden?
Welche Stimme ist meine Stimme?
Eine Stimme gibt es, die liebe
ich sehr. Sie ist leise und
bedrängt mich nie. Niemals würde
sie mich zu etwas zwingen,
denn sie nimmt mich so an, wie ich bin.
Es gibt sie tatsächlich.
Sie begleitet mich auf meinem Weg
der evolutionären Entwicklung.
Ihre Aufmerksamkeit ist wohlwollend.
Sie möchte mich dabei
unterstützen, meine Fähigkeiten
weiterzuentwickeln und das zu
entfalten, was bereits
in mir angelegt ist.
Ich wage es, wie viele andere
Menschen auf diesem Planeten, zu
behaupten: Die Evolution ist dabei,
eine neue Menschheit
hervorzubringen. Eine Menschheit,
die aufwacht und Fähigkeiten
entfaltet, die längst in uns angelegt
sind: Empathie, Solidarität,
Zielstrebigkeit und die Fähigkeit,
miteinander in Verbindung zu treten.
Es entsteht – so glaube ich – eine
Menschheit, die sich als Teil des
Planeten versteht, der
sie hervorgebracht hat.
Eine Menschheit, die
lernt, bewusst mit ihm
zusammenzuarbeiten,
statt sich von ihm
getrennt zu fühlen.
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