Die Angst vor der Brücke * Die Brücke schwankt im leichten Wind. Lianen, die verknotet sind, versprechen Sicherheit und Halt. Dem Wanderer wird heiß und kalt, denn manche Brücke stürzte ein und er will nicht der nächste sein, der in die wilden Fluten stürzt und seine Lebenszeit verkürzt. Doch wenn er diesen Schritt nicht wagt, ängstlich verzweifelt und versagt, erreicht er das gesetzte Ziel, das anzustreben ihm gefiel, auf keinen Fall. Dann wird beklagt, dass er die Schritte nicht gewagt. Wird er die Frucht mutig besiegen? Ein Schritt - schon steht er auf den Stiegen der Brücke, die hinüber führt. Ein Fuß der zögernd Holz berührt. Dann strafft er sich und geht entschlossen hinüber auf den schmalen Sprossen. Plötzlich ein Stolpern. Er erbleicht. Doch bald hat er sein Ziel erreicht. Auf seine Furcht zurückzuschauen, stärkt ihn und weckt sein Selbstvertrauen, denn wer der Angst nicht kraftlos weicht, wird stolz, wenn er sein Ziel erreicht. |
Die Angst vor der Brücke
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