Aus dem Handbuch für
Diktatoren,Bd.1.1,Kp.3:
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Gib ihnen nur so viel Nahrung,
dass sie stark genug sind,
weiter für dich zu schuften.
Gönne ihnen hin und wieder ein
kleines Vergnügen, damit sie
deine Gnade preisen.
Überflute ihren Geist mit
endlosen Bildern und
Informationen, bis sie unfähig
sind, Wesentliches vom
Unwesentlichen
zu unterscheiden.
Sorge stets dafür, dass es
Menschen gibt, die noch
weniger haben als sie.
Hetze sie gegen diese Armen
auf und fordere, den
Bedürftigen das Wenige zu
nehmen, damit die Arbeitenden
glauben, im Vorteil zu sein.
Teile die Gesellschaft in
Gruppen, die sich gegenseitig
beneiden, misstrauen und
verachten.
Verhindere, dass sie
miteinander sprechen, einander
verstehen oder sich verbünden
können.
Genieße im Stillen alles,
was du ihnen entrissen
hast.
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