Ein flüchtendes
Gedicht
*
Ein Gedicht
möchte verduften.Es will nicht mehr
für mich schuften.
Dieser unverschämte
Rackerschleicht sich
unerlaubt vom Acker.Um sich aus
dem Staub zu machen,packt es seine
Siebensachenund macht so
gekonnt die Fliege,dass ich es jetzt
nicht mehr kriege.Wenn es jetzt
die Kurve kratzt,bin ich gnadenlos
verratzt.Wie soll ich es
je verdauen,dass es wirklich
abgehauenist und ich nun
sein Verschwindenweinend aller
Welt verkünden
und dabei
gestehen muss:
"Das Gedicht macht
mit mir Schluss!"