Optimistischer Realismus

Optimistischer 
Realismus
*
Ich bin kein Träumer, 
der verkennt,
dass diese Welt 
vor Sorge brennt.
Doch Hoffnung ist 
kein leeres Wort –
der erste Schritt 
zu einem Ort,
der vor uns 
in der Zukunft liegt
und die Vergangenheit 
besiegt.

Ein Pflänzchen wächst 
durch Asphaltstein
und wird ein großer 
Baum einst sein.
Ich sehe klar, 
was war und ist.
Trotzdem bin ich 
kein Pessimist.

Es liegt ein Same 
in der Welt,
der einen großen 
Traum enthält
von dem, was 
Menschheit schaffen kann,
wenn Seit' an Seite, 
Frau und Mann -
erkennen, was uns 
möglich ist.
Deshalb bin ich 
ein Optimist,
um mit Mut 
und Vertrauen
die Zukunft 
aufzubauen,
die wir dadurch 
gestalten,
wie wir uns heut'
verhalten.

Eigensinn

Eigensinn
*
Wenn du Worte 
verschweigst
und Gedanken 
nicht zeigst,
die im Innern 
entstehen,
wirst du auch 
nicht gesehen.
Und es fehlt 
in der Welt
dein ganz 
eigenes Feld.
Denn nur du 
kannst das zeigen,
was in dich 
gelegt,
damit es 
sich frei
durch das 
Leben bewegt.
Spreche aus, 
was du fühlst,
stehe da, 
wo du stehst,
selbst wenn 
du dabei
auch durch 
Sturmwinde gehst.
Diese Welt braucht 
dein Licht,
dein ganz 
eigenes Sein,
deinen Blick, 
deine Sicht,
um 
vollständig 
zu sein.

Verkleidungen

Verkleidungen
*
Durch Kleidung schafft 
sie in der Welt
ein Bild, für das 
man sie dann hält.
Macht sie sich schön, 
wird man sie sehen
und ihr krass auf 
den Wecker gehen.
Spielt sie gekonnt 
mit ihren Reizen,
wird man mit Lob 
dafür nicht geizen
und rückt ihr deshalb 
auf der Stelle
gleich ganz gehörig 
auf die Pelle.

Bleibt sie stattdessen 
auf Distanz,
hat sie ihr Leben 
voll und ganz
bewusst und frei 
unter Kontrolle.
Sie bleibt sie selbst, 
spielt keine Rolle
und liebt ihre 
Unscheinbarkeit,
die sie vom 
Schönheitszwang befreit.

Ein grauer Schal, 
ein alter Schuh
und schon lässt jeder 
sie in Ruh',
denn sie scheint 
langweilig und grau.
Doch innerlich 
weiß sie genau:
"Ich wirke zwar 
ganz unscheinbar,
doch innerlich 
ganz wunderbar!"
So bleibt sie 
fröhlich und gesund,
denn tief im Herzen 
ist sie bunt.

Kopi Luwak – Die besondere Kaffeebohne

Kopi Luwak - 
Die besondere 
Kaffeebohne
*
Schleichkatzen 
fressen 
Kaffeekirschen,
in denen je 
zwei Bohnen sind.
Sich an die 
Katzen anzupirschen,
gelingt meist 
nur bei Gegenwind.
Nur so kann man 
die Bohnen fassen,
die bald den 
Katzendarm verlassen
und sie für jenen 
Trank verwenden,
für den wir unser 
Geld verschwenden.

Doch denkt man an 
die sanften Pfoten,
die für unser 
Aroma leiden
wird der Genuss 
uns bald verboten.
Wir sollten 
Kopi Luwak meiden.

 

Impfgegner

Impfgegner
*
Ein Impfgegner lebt 
in Bad Wimpfen
und liebt es, auf 
Ärzte zu schimpfen.
Doch als er erkrankte
 und sein Glaube 
schwankte,
ließ er sich 
Hals über Kopf
impfen.
*

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Haustyrann

Haustyrann
*
Ein Haustyrann, 
wohnhaft in Lindern,
verlassen von Frauen 
und Kindern,
fing an zu krakeelen,
"Ich werde euch fehlen!"
Die Flucht konnte er 
nicht verhindern.

Serienmörder

Serienmörder
*
Ein Serienmörder 
aus Frechen
killt Mücken, weil 
sie ihn frech stechen.
Da sie ihn oft plagen,
will er sie erschlagen.
Sie kommen nachts, 
um sich zu rächen.

Sei kein Frosch

Sei kein Frosch
*
Ein munteres Mädchen 
aus Füssen
versucht, alle 
Frösche zu küssen.
"Ein Prinz wird 
dabei sein!
Dann werde ich 
frei sein!"
Wir werden sie 
aufklären müssen!

Harmoniesüchtig

Harmoniesüchtig
*
Ein freundlicher Opa 
aus Geistern,
will Ärger und Stunk überkleistern.
Er meidet den Streit,
zu jedweder Zeit,
um friedlich sein Leben zu meistern.

Unruhestifter

Unruhestifter
*
Ein Zankapfelpflanzer 
aus Streiten
liebt es, 
Zank und Streit 
zu verbreiten.
Zwietracht auszusäen,
um Eintracht zu 
schmähen,
scheint ihm 
pure Lust 
zu bereiten.