Ein wertloses Gedicht*Ein Gedicht hat
keinen Wertaußer hier am
Herd für Gerd.Köstlichkeiten
zubereiten,um ihm Freude
zu bereiten,denn er ist
der Herr im Haus.Ohne ihn ist
alles aus.Kinder hüten,
Wäsche waschenund das mit fast
leeren Taschen.Stimmt die
Buchhaltung mal nicht,spricht er von
versäumter Pflicht.Sparsam hat ein
Vers zu sein,sonst schlägt Gerd
ihn kurz und klein,was kein Nachbar
jemals sieht.Ganz egal, wie
man sich müht.Diesem macht es
niemand recht.Alles, was man
tut, ist schlecht.Wird der Vers es
einmal wagen,ihm die Rechnung
anzutragenfür die mühsame
Verrichtung?Leider endet
hier die Dichtung,denn der Vers
nahm seine Kinderund lebt jetzt
weitaus gesünder.